Anja Möller
„Meine Leidenschaft für Retriever begann Anfang der 90ziger Jahre, wobei mich seit jeher vor allem ihre jagdlichen Qualitäten faszinierten. So blieb es nicht aus, dass ich neben dem praktischen Jagdeinsatz, auch bald Gefallen am Prüfungsgeschehen fand. Nachdem ich meine Hunde zunächst vorwiegend auf den klassischen deutschen Jagdprüfungen geführt hatte, kamen bald Cold Game Tests, Field Trials und in der jagdfreien Zeit auch Working Tests im In- und Ausland hinzu.
1998 beantragte ich internationalen Zwingerschutz für meinen Labrador-Zwinger „Gunsight’s“, in dem bisher fünf Würfe fielen. Seit 2004 engagiere ich mich in der Zuchtkommission Labrador des Deutschen Retriever Clubs. Meine bisher erfolgreichsten Hunde waren „ChTCH Gunsight’s Autumn Sage“ und „Int. FTCh. , Dt. Jagd-Ch., ChTCH & Dt.-Vet.Ch. Gunsight’s Bracket“. „Sage“ errang neben dem Schweizer Arbeitschampion-Titel zwei CACITs auf Internationalen Field Trials und wurde 2003 „Top Dog“ beim „International Gundog Event for Retrievers“ im englischen Sherborne. „Bracket“ gewann 2007 sowohl das Semifinale, als auch das Finale des „Coupe d’ Europe“. Neben zwei weiteren Jagdarbeitstiteln, bekam er 2012, im Alter von 9 Jahren zudem einen Show-Titel verliehen. Große Fußstapfen, in die meine Nachwuchshündin „Gunsight‘s Eskin“ erst noch hineinwachsen muss!
Neben aller „Passion“ als Hundeführerin, hatte ich in den vergangenen Jahren auch die Ehre und das Vergnügen zahlreiche Working Tests und Field Trials in vielen europäischen Ländern richten zu dürfen. Ich freue mich sehr über die Einladung zum WT Oberwald und wünsche allen Beteiligten ein schönes und erfolgreiches Wochenende!“
Keith Sandercock
Keith Sandercock wuchs auf einem Bauernhof in Cornwall auf und gewann seinen ersten „Hundewettbewerb“ im Alter von siebzehn Jahren. Seine Leidenschaft war geweckt und so trainierte er in den vergangenen 30 Jahren mit einigen Hunden. Im Laufe der Zeit gewann er mehr als 50 Workingtests und viermal wurden seine Hunde Field Trial Champion.
Keith erhielt mehr als dreißig Auszeichnungen im Bereich der Hundearbeit und war bis 2007 zweiter Vorsitzender der Cornwall Field Trial Society. Diese Tätigkeit gab er auf, um genug Zeit für das Training seiner beiden jungen Hunde zu finden, denn nebenbei betreibt er noch ein weiteres Hobby: Sidecar Racing, bei dem er schon zweimal die britischen Meisterschaften gewann.
Rupert Hill
Rupert Hill  wuchs mit der Jagd und Hunden auf. Als er eines Tages das Buch von Peter Moxon über die Ausbildung von Jagdhunden in die Hand bekam, entschloss er sich, seine Jagdhunde selbst zu trainieren. Seitdem ist viel Wasser die Themse hinuntergeflossen - er ist Mitglied im UK Kennel Club und war Vorsitzender im Field Trial Subcommittee. 
Als „A-Panel“ Richter für Retriever und Spaniels richtete er als Höhepunkt dieser Tätigkeit die Retriever Championships und die Spaniel Championships jeweils dreimal. Er vertrat England im Team mit fünf verschiedenen Hunden (das erste Mal 1974), und machte mehrere seiner English Springer Spaniels, Cocker Spaniels und Retrievern zu Field Trial Champions.
Rupert Hill war als professioneller Hundeführer und Ausbilder im Strafvollzug tätig. Während dieser Zeit gewann er dreimal die Prison Service National Working Trials Championship mit einem deutschen Schäferhund.
Seine Richtertätigkeit ausserhalb Englands erstreckte sich auf viele Veranstaltungen in Europa, inklusive Skandinavien, so zum Beispiel der European International Gundog Test in Belgien, den Niederlanden, Österreich und Frankreich. Um seine Verdienste um die Retrieverarbeit am Kontinent zu ehren, wird jährlich die Rupert-Hill-Trophy in einem anderen Land abgehalten.
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Helene Leimer
1986 wechselte ich von den Hunden meiner Jugend zum Golden Retriever und nahm bereits 1987 an der "Retrieverwoche" mit WT, Field Trial und Show in Italien teil! Dort schwärmte Graham Cox dermassen von den englischen Arbeitslinien, dass ich 1989 meinen ersten Holway Golden von Mrs. June Atkinson heim holte.
Es folgte ein Lebensabschnitt mit einem Dutzend Goldens und Labradors, unzähligen Trainings, Working Tests, Jagdprüfungen, Field Trials, dann der Schritt zur FCI-Richterin und Ausbilderin – eine Zeit, in der aus der gemeinsamen Arbeit mit unseren Hunden über Grenzen hinweg viele wunderbare Freundschaften entstanden.
Seit den 90er Jahren gebe ich Trainings und Ausbildungsseminare in verschiedenen Ländern Europas.
Mein Markenzeichen ist die Verbindung strukturierter Prinzipien und ehrlicher Problemlösungen mit intuitivem Empfinden und gesundem Menschenverstand. Wenn es uns gelingt, mit unseren Hunden auf eine Art umzugehen und zu arbeiten, die unsere Herzen berührt, sind wir auf dem richtigen Weg.
1999 veröffentlichte ich die DVD "Cheerful Success", 2000 das Trainingsbuch "Die Sache mit dem Dummy".
Von 2001 bis 2004 beschäftigte ich mich zusätzlich mit der Ausbildung von Assistenzhunden und rief die Vita Charity Working Tests ins Leben.
In fast 30 Jahren begeisterten Retrieverführens habe ich nie aufgehört zu lernen.
Ich hatte mich schon darauf gefreut, in Oberwald unter einem interessanten Richterteam zu starten, andererseits ist das Mitmachen in diesem Richter-Team aktiver Hundeführer und Jägern eine ebenso reizvolle Herausforderung. Ich mag spannende und klare Aufgaben so, wie ich sie aus der Jagderfahrung und dem picking-up mit meinen eigenen Hunden kenne und am liebsten selbst arbeiten würde!
Herzlichen Dank an die Organisatoren, Reviergeber und vielen Helfer -
ich denke, alle Beteiligten wünschen sich für Ihr Engagement, dass die Starter ihre Trainingsarbeit in einer schönen Prüfung zum Tragen bringen und sich über begeisternde Hundearbeit freuen dürfen. Viel Glück!
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